Im Mittelpunkt stehen bei den cranio-mandibulären Dysbalancen die erhöhte Muskelspannung
und muskuläre Hyperaktivität der Kau- und Kiefermuskulatur. Dabei entstehen Spannungen, die über die Zähne abgeleitet werden (z.B nächtliches Knirschen, Pressen). Ausdrücke wie: "beiß die Zähne
zusammen", "man beißt sich durchs Leben", "man kaut etwas durch" leiten sich davon ab.
Dysfunktionen können bereits im Kindesalter oder durch Dysbalancen an
anderen Regionen des Körpers, fernab vom Kiefergelenk (z.B. Beckenschiefstand) entstehen. Daher wird eine ganzheitliche Betrachtung
des Körpers vorgenommen.
Behandelt wird mit verschiedenen Techniken aus der Physiotherapie
(z.B. Manuelle Therapie, Craniosacral-Therapie).
Unerlässlich ist die Kombination dieser therapeutischen Maßnahmen mit einer Stabilisierung und Aufrichtung des Körpers zum Beispiel im Rahmen einer Krankengymnastik oder Krankengymnastik am Gerät sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden.
Craniomandibuläre Dysbalancen können folgende beschwerden verursachen:
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